160kg Verteidiger von der Missouri State Universität ...

16.01.2017

 

Ein 160kg Verteidiger von der Missouri State Universität verstärkt die Defensive Line der Nürnberger Footballer

Mit Isaia Falealii haben die Trainer um Salimir Mehanovic einen echten Glücksgriff gemacht Der 26 jährige US-Amerikaner wird mit seinen 192cm und 160kg die Defensive Line von Positionstrainer Andreas Gress 2017 erheblich aufwerten.

Der 1990 in Gießen geborene Amerikaner wuchs in oberpfälzerischen Vilseck auf. Als Sohn eines amerikanischen Soldaten besuchte er von 2004-2008 eine US Highschool im nahegelegenen Hohenfels. Mit den Hohenfels Tigers gewann er 2005 und 2006 die europäische Meisterschaft der in Europa stationierten US Streitkräfte.

Nach seiner Highschool Zeit folgte der nächste Schritt, für den mit samoanischen Wurzel ausgestatteten US Amerikaner. Er begann ein Studium an der Lincoln University im Bundestaat Missouri die in der 2. Division spielt. Nach nur einer Spielzeit stellte er sich einer neuen Herausforderung und wechselte zur rund 200km entfernten Missouri State University die in der höchsten Universitätsliga aktiv sind. Dort setzte er für weitere 3 Jahre bis 2012 sein Wirtschaftskommunikationsstudium fort.

Im Anschluss seines Studiums zog es das Schwergewicht wieder zurück in seine Wahlheimat Deutschland. Die Berlin Adler verpflichteten den damals 22 jährigen als Importspieler für ihre Verteidigung. Mit den Adlern erreichte Falealii die Endrunde zum German Bowl und musste sich erst im Halbfinale dem späteren deutschen Meister aus Schwäbisch Hall beugen.

Nach seiner Zeit in der Bundeshauptstadt verschlug es ihn wieder zurück in seine alte Heimat Vilseck wo er sich den Murrach Black Pirates anschloss. In der Verbandsliga war er logischer Weise einer der dominantesten Spieler auf Grund seiner Erfahrung und Physis, die in unteren Ligen seinesgleichen sucht.

Im Trainerstab der Widder ist man froh Falealii in seinenReihen zu haben und man freut sich schon ihn das erste Mal in Aktion zu sehen. Sicher ist man sich jedenfalls, dass er dem ein oder anderen Gegenspieler bzw. Quarterback Kopfzerbrechen bereiten wird.

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