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U20 Sieg bei den Razorbacks in Fürstenfeldbruck

U20 Sieg bei den Razorbacks in Fürstenfeldbruck

Die Partie begann mit einem schnellen Erfolg für die Rams. Bereits im ersten Viertel marschierte die Offense entschlossen über das Feld und erzielte nach wenigen Spielzügen den ersten Touchdown des Tages. Quarterback #12 Frederick Hohmann fand mit einem präzisen Pass seinen Receiver #6 Florian Cafuta, er gelangte in die gegnerische Endzone und brachte sein Team früh in Führung. Die Fursty Defense zeigte jedoch sofort ihren Kampfgeist und verhinderte beim anschließenden Extrapunktversuch weitere Punkte. Mit einem starken Block sicherte die Verteidigung, dass die Rams lediglich sechs Punkte auf das Scoreboard brachten.

Die Razorbacks ließen sich von dem frühen Rückstand nicht beeindrucken und antworteten mit großem Einsatz auf beiden Seiten des Balls. Vor den Zuschauern entwickelte sich eine intensive Begegnung, in der beide Teams um jeden Yard kämpften.

Im zweiten Viertel fanden die Razorbacks immer besser ins Spiel. Mit einem starken Drive arbeiteten sie sich bis in die Endzone der Rams vor und erzielten den Ausgleich. Der anschließende Extrapunkt war erfolgreich, wodurch die Razorbacks erstmals mit 7:6 in Führung gingen.

Kurz darauf folgte die wohl kurioseste Szene des Spiels. Nach einem Spielzug der Razorbacks lag der Football plötzlich frei auf dem Boden. Viele Spieler und Zuschauer gingen davon aus, dass der Spielzug bereits beendet war, doch die Schiedsrichter hatten nicht abgepfiffen. Geistesgegenwärtig reagierte die #62 Revin Saro der Rams, sicherte den Ball und lief nahezu unbehelligt in die gegnerische Endzone. Zur Überraschung aller Beteiligten signalisierten die Referees tatsächlich Touchdown. Auch die anschließende Two-Point-Conversion war erfolgreich, sodass die Rams die Führung zurückeroberten und auf 7:14 erhöhten. Für diesen Touch Down bekam # 62 Revin Saro von den Coaches Marcel Wenzel (l) und HC Rolf Wenzel (r) die Kette der Chain Gang für besondere Leistungen überreicht.

Die Rams blieben weiter aufmerksam in der Defensive. Wenig später gelang #13 Robert Szanto ein spektakulärer Pick Six. Er fing einen Pass des gegnerischen Quarterbacks ab und trug den Ball direkt in die Endzone zurück. Der anschließende Extrapunktversuch blieb erneut ohne Erfolg, doch die Rams bauten ihren Vorsprung weiter aus.

Nach einer ereignisreichen ersten Halbzeit gingen die Rams mit einer komfortablen 7:20-Führung in die Pause. Die Zeit wurde effektiv genutzt: Kleinere Blessuren und Wehwehchen wurden umgehend behandelt, sodass alle Spieler wieder einsatzbereit auf das Feld zurückkehren konnten. Gleichzeitig nutzte Head Coach Rolf Wenzel die Gelegenheit, letzte taktische Anpassungen vorzunehmen und sein Team auf die bevorstehenden Aufgaben einzustimmen.

Die Ansprache zeigte Wirkung. Hoch motiviert und voller Energie kamen die Rams auf das Spielfeld zurück. Mit dem klaren Ziel, die Führung weiter auszubauen und dem Gegner keine Chance zur Aufholjagd zu geben, starteten sie konzentriert in das dritte Viertel.

Von Beginn an war zu spüren, dass die Mannschaft entschlossen war, an die starke Leistung aus der ersten Halbzeit anzuknüpfen. Die Offense und Defense präsentierten sich wach und engagiert, während die Coaches an der Seitenlinie ihre Spieler lautstark unterstützten. Das dritte Viertel begann mit viel Intensität und dem festen Willen der Rams, die Kontrolle über die Partie zu behalten.

Der nächste Höhepunkt ließ nicht lange auf sich warten: #26 Daniel Schaller fand erneut den Weg in die Endzone und erzielte den nächsten Touchdown für die Rams. Die Offense setzte damit ein weiteres Ausrufezeichen und baute die Führung deutlich aus.

Allerdings schien bei den Zusatzpunkten weiterhin der Wurm drin zu sein. Wie schon zuvor gelang es den Rams nicht, die Extrapunkte auf das Scoreboard zu bringen, der Versuch einer Two-Point-Conversion wurde von der starken Defense der Razorbacks erfolgreich gestoppt.

Doch die Razorbacks gaben sich keineswegs geschlagen. Für sie stand viel auf dem Spiel, denn sie wollten ihren dritten Tabellenplatz verteidigen und kämpften um jeden Yard. Mit zunehmender Spielzeit steigerten sie sich vor allem in der Defensive und setzten die Rams-Offense immer stärker unter Druck.

Ein besonderes Highlight gelang der Fursty Defense, die den Quarterback der Rams tief in dessen eigener Endzone unter Druck setzte. Schließlich gelang es den Verteidigern, den Spielmacher der Rams in der Endzone zu Boden zu bringen. Die Schiedsrichter signalisierten Safety, wodurch die Razorbacks zwei weitere Punkte auf ihr Konto verbuchen konnten.

Auch wenn die Rams weiterhin die Kontrolle über die Partie behielten, zeigte die Fursty Defense mit dieser Aktion eindrucksvoll ihren Kampfgeist und ihre Entschlossenheit, sich nicht vorzeitig geschlagen zu geben. Nach dem Safety leuchtete auf dem Scoreboard ein Spielstand von 9:26 auf.

In der Schlussphase wurde es noch einmal richtig heiß. Die Razorbacks wollten unbedingt gewinnen und erreichten die Field-Goal-Zone der Rams. Der Field-Goal-Versuch scheiterte jedoch, da der Ball an den Torstangen vorbeiging. Auch die Jungwidder konnten keine weiteren Punkte erzielen. Die Defensivreihen beider Mannschaften mussten Schwerstarbeit leisten.

Erneut bekamen die Razorbacks den Ball, und irgendwie schafften sie es doch noch, in die Endzone der Rams zu gelangen. Sie konnten einen weiteren Touchdown verbuchen, der Zusatzpunkt war ebenfalls erfolgreich. Damit stand es 16:26 – zugleich das Endergebnis der Partie.

Dann kam der erlösende Schlusspfiff. Die Rams konnten einen weiteren Sieg gegen eine Topmannschaft der GFL Juniors verbuchen und sicherten sich damit den dritten Tabellenplatz.

Erwähnenswert ist zudem, dass keine Jugendmannschaft der Rams die Fursty Razorbacks nun bereits seit 13 Jahren besiegen konnte. Umso größer war die Freude über diesen Erfolg, auf den Spieler, Trainer und Fans gleichermaßen stolz sein können. Der Bann scheint gebrochen. Dann gab es kein halten mehr, die Freude über den Sieg über eine der Topmannschaften war riesig.

Am Ende hielten die Coaches noch eine Ansprache, die unter die Haut ging, sie bedankten sich bei den Spielern für die Geschlossenheit und den Willen, dieses Spiel zu gewinnen. Wir bedanken uns auch bei den Fursty Razorbacks, für ein spannendes und Faires Spiel. Und natürlich auch bei unseren Fans, die extra aus Nürnberg mit angereist sind.

Nun haben die Rams zwei Wochen Zeit, sich zu erholen und neue Kräfte zu sammeln. Am 4. Juli 2026 steht das nächste Auswärtsspiel bei den Holzgerlingen Twisters an. Dort gilt es, den Tabellplatz weiter auszubauen. Mit den bisherigen Leistungen dieser Mannschaft erscheint dieses Ziel durchaus erreichbar.

Bericht und Fotos: Gerhard Laske